Begriffe zum Schallschutz

Schall

Begriffe zum Schallschutz

Planung, Ausführung und Bewertung von Schallschutzmaßnahmen erfordern die Kenntnis schalltechnischer Zusammenhänge.

Frequenz
Die Frequenz bezeichnet die Anzahl der Schwingungen je Sekunde, die bei einem Ton vorhanden sind. Vollführt ein Ton 500 Schwingungen je Sekunde, besitzt er eine Frequenz von 500 Hertz (Hz). Der menschliche Hörbereich liegt zwischen etwa 15 Hz und 16000 Hz. Der bauakustische Fragen betreffende Bereich liegt zwischen 100 Hz und 3150 Hz.

Schallpegel
Die Stärke eines Schalls (Geräuschs) wird durch den Schallpegel L in der Einheit Dezibel (dB) erfasst. L ist das logarithmische Verhältnis von Schalldruck und der Empfindungsschwelle des menschlichen Ohres. Die Berücksichtigung der Tatsache, dass das menschliche Ohr in den verschiedenen Frequenzbereichen unterschiedlich empfindlich ist, erfolgt über eine Frequenzbewertung. Die Wichtigste ist die A-Frequenzbewertung, aus der sich die Angabe des Schallpegels LA in dB(A) ergibt.

Gehöreindruck
Der Gehöreindruck resultiert aus dem Schallpegel und der Frequenz eines Tones. Je tiefer die Frequenz, umso geringer der Lautstärkeeindruck. Diese Eigenschaft des menschlichen Ohres kann bei der Messung des Schallpegels berücksichtigt werden, indem die Anzeige der Empfindung verringert wird. Aus dieser Bewertung resultiert das bewertete Schalldämm-Maß oder der “A-Schallpegel”, Einheit dB(A).

Luftschalldämmung
Bei der Schallübertragung aus zwei benachbarten Räumen wird unterschieden zwischen Luftschall (Stärke des Luftschalls) und Körperschall/Trittschall (Wechselkraft des Schalls auf die Wand).
Kennzeichnung der Luftschalldämmung ist das Schalldämm-Maß R – das logarithmische Verhältnis der Schall-Leistungen auf beiden Seiten der Wand, Einheit ebenfalls dB. Üblicherweise wird bei der Messung die Schallübertragung der Trennwand und der flankierenden Bauteile- das sogenannte Bauschalldämm-Maß R`, berücksichtigt.
Auch R` wird nach dem menschlichen Hörempfinden bewertet. Aus tiefen und hohen Frequenzen bei 500 Hz resultiert das “bewertete Schalldämm-Maß R`w (in dB).

Norm-Trittschallpegel L`n
Die Kennzeichnung der Körperschallanregung beruht auf dem durch Klopfen hervorgerufenen Schallpegel im Frequenzbereich einer Terz (z.B. 100-126 Hz, 125-160 Hz), dieser wird “bewerteter Norm-Trittschallpegel” (L`n,w) genannt. Im Zusammenhang von Rohdecke und Fußbodenbelag spricht man vom “äquivalenten bewerteten Norm-Trittschallpegel” Ln,w,eq.

Quelle: http://www.baunetzwissen.de/standardartikel/Beton_Begriffe-zum-Schallschutz_151170.html

Technische Eigenschaften

Beispiel / Detail

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